Freitag, 23. August 2013

Hallo Deutschland!


Nach zwölf Stunden Flug kamen wir am Dienstagmorgen um 6.00 Uhr am Frankfurter Flughafen an. Dort wartete schon eine ganze Truppe mit Sekt und Plakaten, um die heimgekehrten China-Mädchen zu empfangen. Ich habe mich riesig gefreut, die bekannten Gesichter wieder zu sehen und meine Lieben in die Arme zu schließen.

Gerade ist alles noch so neu und aufregend, die vielen ersten Male (erstes Mal wieder Auto fahren, einkaufen gehen, Salat essen etc.) machen den deutschen Alltag, wie er uns ganz bald wieder einholen wird, momentan noch zu etwas ganz Besonderem und Aufregendem.







Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen ...



4 Wochen auf Reisen - eine Menge gesehen ...


Hallo ihr Lieben!

Gerade sitze ich an meinem Schreibtisch in Weitersweiler, die Sonnenstrahlen fallen durchs Fenster, die Vögel zwitschern. Am Dienstagmorgen um kurz nach sechs landete unser Flieger in Frankfurt am Main. Am Flughafen wartete bereits eine ganze Truppe mit Sekt und Plakaten auf unsere Ankunft. Zuhause angekommen hatte sich auf den ersten Blick nicht viel verändert – es schien eher, als sei im Herbst 2012 die Zeit stehen geblieben und ich würde dort weitermachen, wo ich aufgehört habe. Als hätte ich dieses Jahr voller neuer Eindrücke, voller unvergesslicher Erfahrungen nur geträumt.

Zuletzt reisten wir ja für knapp vier Wochen durchs Land. Wie hatten uns für die Provinz Xinjiang ganz im Nordwesten Chinas entschieden, um dort hin zu fahren es mit dem Zug allein vier Tage brauchte. Meist kauften wir aus finanziellen Gründen Sitz-Tickets. Nach 24 Stunden tat einem dann schon mal der Hintern weh. Einmal waren Sitz-Tickets aus und wir hatten einen Stehplatz für 24 Stunden … Und einmal sind wir 2 ½ Tage am Stück – dann allerdings im Schlafwagen – gefahren. Zugfahrten sind doch was Schönes!

Stationen unserer Reise waren eine Graslandschaft, eine Fahrt mit dem Nachtbus durch die Wüste, kleine Städtchen entlang der Südlichen Seidenstraße, wo schon Marco Polo reiste. Die Mehrheit der Einwohner Xinjiangs gehören einer muslimischen Minderheit an. Zu unserer Freude kamen wir gerade kurz vorm Zuckerfest, das Ende des Ramadans, in Kashgar an, der zweitgrößten und kulturell am best erhaltenen Stadt. Wir wohnten direkt neben der Moschee im Zentrum, wo die muslimischen Männer am ersten Morgen nach Ende des Fastenmonats mit ihren Hüten und Teppichen unterm Arm von allen Seiten anströmten, um in Richtung Mekka zu beten. Weitere Highlights waren ein türkisblauer See in fast 4000 Metern Höhe und eine Motorradfahrt mitten in einen Gletscher hinein! Am Ufer des Sees schliefen wir in der Rundhütte (Yurte) einer kirgisischen Familie. Wenn man mal in Xinjiang ist, wo der dritttiefste Punkt der Welt liegt und das für sein heißes, trockenes Klima im Sommer bekannt ist, darf man sich natürlich auch einen Ausflug in die Wüste nicht entgehen lassen. Die Kamele trugen uns auf ihrem Rücken also ein bisschen über die wunderschönen Dünen der Taklamakan Wüste.

Wenn ihr euch die Bilder anschaut, könnt ihr vielleicht einen Eindruck von dieser wunderbaren Region Xinjiang bekommen, die einen so starken Kontrast zu unseren anderen Erfahrungen während des Jahres darstellte. Schließlich lebten dort fast keine Han-Chinesen, die meisten Menschen sprachen gar kein Chinesisch.

Viel Spaß beim Schauen und alles Liebe,
eure Elena



Busfahrt in Richtung Sonnenuntergang



Brotbäcker am Straßenrand

Wildpferde






























Weite

Xinjiang ist die Provinz der Trauben

Die uigurische Schrift





























Kashgar

Kashgar

Der Platz der Moschee 






























Mit Kippa und Teppich zur Moschee




Zum Zuckerfest breiten die muslimischen Männer ihre Teppiche
 auf der Straße aus und beten in Richtung Mekka.


Kashgars Altstadt

Auf der Straße



Mit dem Bau von Hochhäusern im Stil chinesischer Großstädte wird der Stadt
nach und nach ihr aus Zeiten des Seidenhandels erhaltener
orientalischer Flair genommen.



Straßenecke in Kashgar













Viehmarkt in Kashgar


Viehmarkt in Kashgar



Uigure




Uigurischer Teppichmarkt










Atemberaubende Landschaft

Karakoram-Highway

Unsere Unterkunft am Karakul-See: Die kirgisischen Jurten



Im Gletscher (mit einem Sachsen und einem
Franzosen als Reisebegleitung)

Motorradfahrt auf 3600 Metern Höhe
 zu einem Gletscher


























Im Gletscher



In der Jurte
Yak





















Zähneputzen am See





Tanken mit dem Teekesselchen

Melonenverkäufer am Straßenrand





















Kameltour durch die Wüste


Mein Kamel und ich

Wüstentour





















Trockenfrüchte-Stand


Viehmarkt in Kashgar


                    Viehmarkt in Kashgar
Schafe auf dem Viehmarkt
Schaftransport























Uigurische Mädchen



Brotbäcker
Uigurisches Fladenbrot






















Öffentliche Verkehrsmittel



Pause zwischen zwei 24-Stunden-Sitz-Zugfahrten -
Mittagsschlaf im Peoples Park Chengdu



Marlena und ich


Montag, 22. Juli 2013

Hallo zusammen!




Hallo zusammen!

Da hab ich ja wirklich lange nichts mehr von mir hören lassen. In den letzten Wochen, die ja die letzten Wochen „unseres Jahres“ waren, war aber noch Einiges los: Abschließende Unterrichtsstunden, bunte Markttage in Fugong, eine Hygieneaktion in der Grundschule, die Summer School in Liuku und als krönenden Abschluss unseres Freiwilligen-Dienstes das Aufstellen unseres Kleidercontainers auf dem Großen Platz!



Zwischen Obst, Gewürzen und Armbrusten – Markttag.
„Kauft Pflaumen, kauft Pflaumen! 20 Cent das Pfund!“, rufen uns die Frauen entgegen, die mit ihren Körben voll Obst und den alten Messwaagen auf dem Bürgersteig hocken. Daneben geht der fröhliche Schuhmacher seiner Arbeit nach. Tuk Tuks, in denen sich Menschen stapeln, die aus ihren Bergdörfern für den heutigen Markttag ins Tal gekommen sind, bahnen sich ihren Weg durch die vollen Straßen Fugongs, vorbei an der Reihe von Mülltonnen, in denen eine alte Frau in Sandalen und mit geflochtenem Korb auf dem Rücken in diesem Moment nach Verwertbarem sucht. Auf dem Großen Platz inmitten der Stadt trainieren die Lisu-Männer das Schießen mit der Armbrust und zielen auf selbstgebastelte Zielscheiben aus Papier. Ein paar Meter weiter bohrt eine Zahnärztin ihrer Patientin im Backenzahn. Auf ihrem Tischchen liegen die Instrumente und verschiedene Sorten von Ersatzzähnen. Am Medizinstand eine Ecke weiter probieren wir einen bitter schmeckenden Tee, der, der wilden Gestikulierung der Verkäuferin zufolge, ein Hustenmittel sein soll. Sie bietet allerhand verschiedene Kräuter und Wurzeln an, für jede Beschwerde und für jeden Körperteil etwas.
 
Der Schuhmacher

Am Straßenrand

Lisu-Jäger mit seiner Armbrust


Beim Zahnarzt
Medizinfrau

Das bunte Treiben am Markttag taucht das kleine Städtchen im hintersten Winkel Chinas jedes Mal auf's Neue in ein Meer aus Farben, Geräuschen und Gerüchen. Überall begegnet man lächelnden Gesichtern, die einem freundlich zunicken, der gespielten Empörung feilschender Gemüsehändler, den konzentrierten Blicken der kartenspielenden Männer am Straßenrand. Obwohl die von Menschen, Tuk Tuks und Waren vollgestopften Straßen auf den ersten Blick chaotisch wirken, bemerkt man nach einer Weile doch, wie langsam, entspannt, ja, gemütlich das Leben hier spielt. Schlendern, stehen bleiben, gucken, sich Worte zurufen, darüber lachen, bei einer Nudelsuppe die vorbeigehenden Marktbesucher beobachten. Einen Westler wie mich, dessen Leben sich vom Terminkalender bestimmen lässt, läd diese besondere Atmosphäre ein, innezuhalten und die Umgebung um sich herum einmal wirklich wahrzunehmen, die vielen Eindrücke in sich aufzusaugen. Sich einfach treiben zu lassen und zu sein.

Bohnen, Mais und Erbsen

Kleider kaufen in Fugong
 
Lisu-Frau







And we say good bye …
…, sangen wir in der jeweils letzten Unterrichtsstunden in unseren Klassen. Es wurden Fotos gemacht, Kontaktdaten ausgetauscht und gute Wünsche ausgesprochen. Ich muss sagen, schon jetzt vermisse ich die Schüler, obwohl wir die meisten noch hin und wieder auf der Straße treffen. Trotz dass man nur eine Stunde pro Woche in jeder Klasse war, baute man über das Jahr hinweg eine Beziehung zu jedem Einzelnen von ihnen auf.

Letzte Unterrichtsstunde – Gordischer Knoten

Letzte Unterrichtsstunde – Hand in Hand


Und, auch wenn uns ein paar Rabauken in den hinteren Reihen ab und zu auf die Palme brachten, so stellt man doch fest, dass man jeden von ihnen auf ganz besondere Art und Weise liebt. Sie sind alle solch unterschiedliche Menschen – die einen aus der Stadt, die anderen von den Bergen, die einen aufgeweckt, die anderen schüchtern, die einen motiviert, die anderen gelangweilt – und doch haben sie alle tief im Innern dasselbe Ziel. Das Ziel jeden Schülers, etwas in seinem Leben zu erreichen. Alle nicken, wenn man fragt, wer in zwei Jahren auf die Uni gehen will. Aber nur ein Bruchteil von ihnen wird es schaffen. Viele werden zurück in die Berge gehen, früh heiraten, Kinder bekommen und Farmer werden, andere werden in die Nachbarprovinz ziehen, um für ein paar Jahre in der Fabrik zu arbeiten und erstes eigenes Geld zu verdienen.

Die motivierten Schlauen – 76

Die verrückten Individualisten – 77

Die liebenswerten Fröhlichen – 78
Die sympathischen Chaoten – 79

Die Teamgeister – 80

Wie auch immer die Wege aussehen, die die Einzelnen gehen werden, hoffe ich, dass jeder sein Glück findet und wir den ein oder anderen irgendwann wiedersehen – vielleicht dieses Mal dann sogar in unserem „homecountry“.

Bye bye!


Zähne putzen mit 200 Schülern.
Während in der städtischen Grundschule die reicheren Kinder Schüler sind, lernen an der Grundschule nahe Fugong, wo Marie und Fabi unterrichtet haben, die Kinder aus den umliegenden und teils weit entfernten Bergdörfern. Weil unsere Hygieneboxen in den lokalen Supermärkten so gut ankommen und gut Spenden sammeln, hatten wir letztens rund 200 Zahnbürsten und Zahnpasta im Vorrat. Spontan beschlossen wir, diese an die bedürftigsten Schüler an Maries und Fabis Grundschule zu verteilen.

Wäsche waschen in der Grundschule

Die 200 Schüler sind bereit zum Zähneputzen.


Bei der Aktion an einem Samstag halfen alle Fugong-Freiwilligen mit, den 200 Kindern, die sich auf dem Schulhof, kommandiert von ihren Lehrern, aufgestellt hatten, das Zähneputzen beizubringen. Im Anschluss durfte gespielt werden. Nach einer Weile hatte sich um jeden der ausländischen Besucher eine Traube aus hochspringenden, schreienden Schülern versammelt. Noch lange hüpften wir mit den Kindern umher, bis es irgendwann wieder zum Unterricht läutete – und wir völlig geschafft, aber glücklich waren.

Jeder bekommt eine neue Zahnbürste.

Micha macht das Zähneputzen vor ...


… dann dürfen die Kinder selbst ans Werk.


Vorschule für die Slum-Kids.
In Liuku, einer Stadt ca. vier Stunden südlich entlang des Flusstals haben die 13 BAUMHAUS-Freiwilligen neben Hygiene-, Kleider- und Patenprojekt außerdem das Slumkids-Projekt, um das sie sich kümmern. In den Bergen des ganzen Nujiang-Tals, aber hauptsächlich aus dem Gebiet um Fugong herum, flüchten Lisu vor der Arbeitslosigkeit und Armut aus ihren Bergdörfern nach Liuku,  die größte Stadt des Tals. Dort bauen sie sich Hütten aus Planen und Ästen, die mit den Hütten daneben einen Slum bilden. Die Slumbewohner, vor allem die Kinder, ziehen schon frühmorgens mit Körben auf dem Rücken los, um auf den Straßen Flaschen und Abfälle zu sammeln. Pro Pfund Flaschen bekommt die Familie ein bisschen Geld, ungefähr 25 Cent. Ihre Kinder in die Schule zu schicken, das können sich die Eltern nicht leisten.



Die letzte Freiwilligengeneration hatte es im Vorjahr geschafft, knapp 20 dieser Kinder einzuschulen. Es wurden Geburtsurkunden besorgt für die, deren beim Umzug verloren gegangen waren, unzählige Gänge zum Bildungsministerium wurden getätigt, der Schulleiter der Grundschule in Liuku musste einwilligen, Paten wurden gesucht, Spenden gesammelt. Weil der Großteil dieser Slumkinder kein Chinesisch spricht und am Rande der Gesellschaft aufgewächst, hatte man im Vorjahr zudem die Sommerschule eingefüht: Eine vierwöchige Vorschule für alle Slumkids, die von BAUMHAUS im Herbst des Jahres eingeschult werden sollten. In der Sommerschule wurden die Kinder an den Schulalltag gewöhnt, man putzte zusammen die Zähne, aß gemeinsam zu Mittag, beim Mittagsschläfchen war man ruhig, während den Stunden musste man still sitzen und dem Lehrer zuhören, gewisse Umgangsregeln mussten beachtet werden. Im Unterricht brachten chinsische Freunde und Bekannte der BAUMHAUS-Freiwilligen den Kindern die Grundlagen in Chinesisch und Mathematik bei.

Das erste Mal im Leben im Restaurant …

… da wird zugeschlagen.


Diese Kinder waren nun ein Jahr in der Grundschule in Liuku, einige von ihnen gehören zu den Klassenbesten. In diesem Jahr wurden erneut knapp 20 Kinder ausgesucht. Auch für sie findet die Sommerschule statt. Zusätzlich zu den neu einzuschulenden Kindern kommen auch die wieder, die bereits mit der ersten Klasse fertig sind. Der Unterricht findet demnach in zwei Klassen statt.
Letzte Woche begann die Sommerschule, zu ihrem Beginn sind Marlena und ich nach Liuku gefahren, um mitzuhelfen. Frühmorgens holten wir die Kinder in den Slums ab, fuhren mit dem Bus bis zur Grundschule am Stadtrand. Im Laufe des Tages setzten wir uns mit in den Unterricht, halfen ein bisschen bei der Organisation und spielten mit den Kleinen in den Pausen.

Auf dem Schulweg

Vor dem Unterricht wird gemeinsam Zähne geputzt und Gesicht gewaschen.

Für die Vorschule wurden uns die Klassenzimmer der örtlichen Grundschule zur Verfügung gestellt.


Als wir so im Klassenzimmer saßen und ein Junge, der im Vorjahr eingeschult wurde, ein chinesisches Lied vorsang, dachte ich mir: Es liegen Welten zwischen diesem Jungen und den Neuen; und damit wahrscheinlich auch zwischen dem Jungen jetzt und demselben vor einem Jahr. Welten, was sowohl Können, Auftreten als auch die Stellung innerhalb der Gruppe betrifft – was doch ein bisschen Bildung ausmacht. Als er fertig war mit Singen, setzte er sich auf seinen Platz zurück, zückte seinen Bleistift und hörte der jungen Lehrerin aufmerksam zu. Dieser Kleine hat es wie seine 35 Mitstreiter geschafft, den ersten Schritt aus dem Leben in Armut in eine Zukunft zu machen, in der es Perspektiven gibt.

Die kleinste Schülerin aus diesem Jahr


Mission Kleidercontainer – erfüllt.
Nachdem es ein ganzes Jahr gebraucht hat, zunächst den Entschluss zur Aufstellung eines Containers zum Sammeln von Altkleidung in Fugong zu fassen, dann einen geeigneten Standort für ihn auszuwählen, einen Antrag an die Regierung zu stellen, die Genehmigung deren abzuwarten, eine kooperative Werkstatt zu finden und schließlich wirklich den Container zu bauen, zu bemalen und zu bekleben, haben wir vergangenen Samstag unseren Fugong-Kleidercontainer auf dem Großen Platz endlich aufgestellt und fest im Boden verankert.

Vor der Container-Werkstatt (Jonas)

Neugierige Lisu strömten herbei, um aus einigen Metern Entfernung das Spektakel zu verfolgen. Zur Feier des Tages sangen wir mit der Gitarre ein paar fröhliche Lieder und ernteten neben dem Applaus schon die erste Kleiderspende. Noch während wir sangen, kam ein kleiner Junge mit seinem Vater an der Hand und warf eines seiner eigenen Oberteile durch die große Klappe. Damit war unser Container, der insgesamt vierte BAUMHAUS-Container, eingeweiht.

Zur Aufstellung des Containers trällern wir fröhliche Lieder und locken das ohnehin schon neugierige Publikum an.

Da steht er – unser Kleidercontainer (mit Tom).


Zeiten gehen zuende.
Passend zu der festlichen Stimmung bei der Container-Aufstellung war am selben Tag der Abschiedsabend unserer Fugong-Freiwilligen-Gruppe geplant. Auf dem Programm stand da natürlich, wie immer wenn die ganze Gruppe zusammen ist, ein Besuch in der von fast allen Freiwilligen sehr verehrten Saftbar sowie ein gemeinsames Abendessen in unserem Stammrestaurant. Als Sommerattraktion kann man in Fugong seit Beginn der heißen Jahreszeit Tandems mieten. Oder gar Fahrräder mit drei Satteln – Tridems? Abends fahren die jungen Chinesen damit oft durch die Stadt. Schon seit wir die Räder das erste Mal gesehen hatten wollten wir es ihnen mal gleich tun. Und natürlich wäre kein Tag besser als der Fugong-Abschiedsabend dazu geeignet, dieses Vorhaben in die Tag umzusetzten und – wenn auch etwas wackelig – aus der Stadt raus und über die Landstraße am Fluss entlang zu fahren.

Mit dem Tandem auf der kurvigen Landstraße

Micha, Fabi, Marlena

Fugong mit dem Nu-Fluss
 
Tja, mit dem Jahr gehen auch die gemeinsamen Zeiten mit den anderen Freiwilligen zuende. An dieser Stelle möchte ich mal erwähnen, dass ich unendlich froh bin, das vergangene Jahr mit diesen Menschen erleben zu dürfen. Die Erfahrungen, die jeder Einzelne von uns individuell machte und die doch bei jedem ähnlich waren, schweißen doch auf ganz besondere Art zusammen.

Die Fugong-Gruppe im September 2012

Die Fugong-Gruppe im Juli 2013 (Marie war am Abschlussabend bereits in Deutschland, im Herzen jedoch bei uns in Fugong)

Ja, morgen, am 22.07., geht es los. Wir verlassen Fugong mit dem Nachtbus in Richtung Kunming. Dort stellen wir unsere Koffer ab und reisen anschließend mit dem Rucksack für vier Wochen durch Vietnam und Laos.
Am 19. August sind wir wieder zurück in Kunming, denn dann hebt unser Flieger über Hong Kong nach Frankfurt ab. Am Morgen des 20. Augusts landen wir also wieder in Deutschland.


Ich hoffe, dass ich auf der Reise zwischendurch mal Gelegenheit habe, mich zu melden.
Bis dahin alles Gute!

Eure Elena


Brücke in Fugong

Zikarden

Bananenverkäufer